Zum 55. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni

vom 16.06.2008

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BERLIN/WANZLEBEN. Zum 55. Jahrestag des Volksaufstandes in der ehemailigen DDR am 17. Juni erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt Jens Ackermann:

Vor 55 Jahren brach am 17 Juni in über 400 Orten in DDR ein Volksaufstand gegen die ungerechte Politik der SED-Diktatur aus. Das sollte die erste Massenerhebung im sowjetkommunistischen Raum sein, die Millionen Deutsche im Kampf für ihre Rechte und Freiheiten vereinigte. Der Aufstand wurde brutal von Seiten der DDR-Führung durch die Volkspolizei und sowjetische Truppen niederschlagen. Dem Kampf für ihre Rechte und demokratische Selbstbestimmung haben 55 Menschen ihr Leben geopfert. Seit dieser Zeit und bis die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 galt dieser Tag im Westen Deutschlands als Tag der deutschen Einheit.

„Dieser Tag darf niemals in Vergessenheit geraten“, so Jens Ackermann. „Der 17. Juni bietet Menschen aus ganz Deutschland die Möglichkeit sich an Grundwerte wie Demokratie und Freiheit zu erinnern“. In diesem Sinne pflanzte Jens Ackermann im letzten Herbst eine Eiche am Grenzdenkmal Hötensleben an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Sie soll als Symbol für die Einheit und als Erinnerung an die Menschen dienen, die ihr Leben für ein freies Deutschland opfern mussten. „Denn politische Überzeugung, liberales Denken und das Streben nach Freiheit und gegen Unterdrückung dürfen niemals Anlass für Gewalt sein“, so Jens Ackermann.

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